Metalle


Metalle

Metalle (grch.), chem. einfache Körper (Elemente) von eigentümlichem Glanz (Metallglanz), Undurchsichtigkeit, Leitungsfähigkeit für Wärme und Elektrizität, gewisser Dehnbarkeit und Schmelzbarkeit; die spröden wurden früher als Halb-M. bezeichnet. Leichte M. (oder Leicht-M.) vom spez. Gewicht unter 5 sind die M. der Alkalien (Kalium, Natrium, Lithium), der alkalischen Erden (Baryum, Strontium, Kalzium, Magnesium) und der eigentlichen Erden (Beryllium, Aluminium, Zirkonium, Yttrium, Thorium, Erbium, Cer, Didym, Lanthan); sie oxydieren sich leicht, zum Teil mit Heftigkeit an feuchter Luft, daher unedle M. genannt; zu letztern gehören auch die Schwer-M. (Erz-M., weil aus Erzen abgeschieden) Mangan, Eisen, Nickel, Kobalt, Chrom, Uran, Kupfer, Zinn, Blei, Zink, Kadmium, Wismut, und von den Platin-M. Ruthenium und Osmium; die gegen Atmosphärilien beständigen, Quecksilber, Silber, Gold, Platin (Iridium, Palladium), werden edle M. (Edel-M.) genannt. Über die Gewinnung der Edel-M. s. Beilage: Währung. Die meisten M. und ihre Mischungen (Legierungen [s.d.]) sind weiß, gelb die M. der alkalischen Erden, Gold und einige Kupferlegierungen, rötlich das Wismut, rot das Kupfer. Die meisten M. geben mit Säuren Salze; zum Teil lösen sie sich in Säuren unter Wasserstoffentwicklung auf. – Vgl. Neumann (1904).


http://www.zeno.org/Brockhaus-1911. 1911.

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  • Metalle [1] — Metalle. Die chemischen Elemente lassen sich bei allgemeinster Betrachtung ihrer Eigenschaften in zwei große Gruppen sondern, in die Metalle und in die Nichtmetalle oder Metalloide (s.d.). Obgleich zwischen beiden Körperklassen keine scharfe… …   Lexikon der gesamten Technik

  • Metalle — (griech.), die chemischen Elemente, die gute Leiter der Wärme und Elektrizität sind, eigentümlichen starken Glanz besitzen, in einigermaßen starker Schicht undurchsichtig sind und mit Sauerstoff und Wasserstoff meist basische Verbindungen bilden …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Metalle — Metalle, einfache, unzerlegbare Naturkörper; undurchsichtig, glänzend, unauflösbar im Wasser, dehnbar. Man unterscheidet edle M., d. h. solche, die geschmolzen unverändert bleiben, und unedle, die beim Schmelzen ihr Ansehen verändern; theilt… …   Damen Conversations Lexikon

  • Metalle [2] — Metalle. – Schweißbar ist neben Eisen, Platin und Palladium in hohem Maße das Nickel. – Die spezifischen Gewichte der Metalle liegen zwischen 0,534 (Lithium) und 22,48 (Osmium). Zu den bemerkenswertesten Schmelzpunkten gehören auch:… …   Lexikon der gesamten Technik

  • Metalle — (Metalla), einfache Körper (Elemente), welche sich im Allgemeinen von den Metalloiden (s.d.) durch einen eigenthümlichen Glanz (Metallglanz), Undurchsichtigkeit u. großes Leitungsvermögen für Wärme u. Elektricität unterscheiden. Die M. haben… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Metalle — Metalle, aus dem Griech., sind einfache Körper, unterscheiden sich von anderen durch eigenthümlichen Glanz, Undurchsichtigkeit, bedeutende Leitungsfähigkeit für Wärme und Elektricität, specifische Schwere; indessen ist nicht eines dieser Merkmale …   Herders Conversations-Lexikon

  • Metalle — Gallium Gold Nugget …   Deutsch Wikipedia

  • Metalle — Metạlle   [griechisch lateinisch], Sammelbezeichnung für feste und flüssige Stoffe (im engeren Sinn chemische Elemente) mit bei Zimmertemperatur relativ großer (Größenordnung 104 bis 105 S/cm), bei steigender Temperatur abnehmender elektrischer… …   Universal-Lexikon

  • Metalle der Seltenen Erden — Verschiedene Oxide von Seltenerdmetallen aus Baotou, China Verschiedene Se …   Deutsch Wikipedia

  • Metalle für Verbindungsleitungen — vidinių sujungimų metalas statusas T sritis radioelektronika atitikmenys: angl. interconnection metal vok. Metalle für Verbindungsleitungen, n rus. металл для межсоединений, m pranc. métal pour interconnexions, m …   Radioelektronikos terminų žodynas